Projekt: Autopolis

[Im Aufbau]

Im Aufbau befindet sich eine eigene Seite über dieses Projekt, da es mir sehr viel Spaß gemacht hat daran zu arbeiten und zu allen auftretenden Schwierigkeiten und Problemen Lösungen zu finden. Im Aufbau befindet sich auch ein Gebäude auf genau diesem Grundstück. Leider nicht mein Entwurf, also freut euch nicht zu früh 😉

Autopolis ist ein Entwurf von Sebastian Eck und mir zu einer Entwurfsaufgabe aus dem 8. Semester über das ehemalige Lindner’sche Areal in Würzburg. Das Grundstück befindet sich neben dem Zauberberg und gegenüber vom CinemaxX.

Autopolis ist die Vision ein Autokino in die Stadt zu bringen. Normalerweise geht das nicht, denn Autokinos brauchen sehr viel Platz und der ist in der Stadt teuer. Doch unserer Entwurf hat es geschafft, indem wir auf minimalen Platz ein Maximum an Erlebnis heraus geholt haben.

Eigentlich war es zuerst eine verrückte Idee von mir. Wir hatten vier Ideen zu diesem Grundstück. Mein Projektpartner hat sich nicht getraut die „neuartige Autokinoidee“ unserem Betreuer, dem Stadtbaurat Prof. Baumgart, zu erzählen. Ich habe diese Idee dann doch erläutert und die Idee gefiel, nicht nur, weil man von so etwas noch nie zuvor gehört hatte.

Die Halle ist zwar nur für 40 Autos befahrbar, aber weitaus mehr Autos befinden sich in der Fassade des Gebäudes. Finanziert sollte das durch Werbeeinnahmen und Spenden diverser Autobauer werden, die hoffentlich möglichst viele Autos ihrer Marke dort unterbringen sollten. Natürlich sind diese Autos in der Fassade mit einem anderen Innenleben. Da der Tank nicht gebraucht würde, könnte er als Tank für die Menschen darin dienen, die sich dann im Auto per Knopfdruck ihr Getränk nachfüllen könnten. Die Autos in der Fassade sind auch für all diejenigen gedacht, die selber kein Auto haben oder noch keines fahren dürfen.

Durch diese Fassade schaffen wir nicht nur ein unglaubliches Erlebnis im Inneren der Halle, sondern zeigen gleich nach Außen, was dieses Gebäude für eine Funktion hat. Durch eine entsprechende Beleuchtung nachts sollte das Gebäude für sich werben und locken (und hoffentlich keine Unfälle provozieren, weil niemand mehr auf die Straße achtet 😉 )

Nur durch den Einsatz der CAD, besonders im 3D Modell, konnte die Leinwand auf die Halle abgestimmt und alle Autos in der Fassade mit dem besten Blick auf die Leinwand entworfen werden. Jedes Auto hat andere Neigungswinkel in der Vertikalen und Horizontalen, je nach „Stockwerk“ und Entfernung zur Leinwand. Ich habe sogar ein Video gemacht, in dem ein Musikvideo auf der Leinwand in diesem Autokino lief und dann meine virtuelle Kamera auf alle unterschiedlichen Positionen in der Halle gestellt. Dadurch konnte man die Sitze, besonders in den Kabinen im hinteren Bereich, optimal planen. Man sah Schwachstellen, die im 2D Grundriss nicht so offensichtlich waren.

Hinter diesen Kabinen erstrecken sich dann alle Versorgungsräume des Autokinos, ein Fastfood Restaurant, welches von den Besuchern der umliegenden Einrichtungen  (Zauberberg, Boot, CinemaxX) bereits lange gefordert wird (die Tankstelle macht bald mehr Umsatz durch „Mitternachtssnacks“ als mit Benzin. Moment, bei den aktuellen Benzinpreisen ziehe ich meine Vermutung zurück). Eine Fahrschule, eine Kneipe, ein Restaurant und eine unglaubliche Dachterasse runden das Gesamterlebnis ab. Im Keller wartet dann eine große Überraschung mit einer Kartbahn.

Autopolis

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